Update August 2026

Ich wurde vor kurzem gefragt, was der Sinn dieser Homepage ist. Bei rund 300 Besuchern im Monat schauen die meisten beim Kontakt und bei den Updates hängen. Für mich ist die Homepage eine Erinnerungsstütze. Das Projekt wächst so schnell, ohne diese Seite hätte ich vieles schon vergessen.

Ist es frevelhaft (sacrilegious ist das Englische Wort, für dass ich keine bessere Alternative gefunden habe), mich mit einem erstmaligen Vater zu vergleichen, welcher von seinem ersten Baby hunderte Fotos knipst und diese in ihrem Bekanntheitskreis zu verteilt? Wohl nicht.

Aber auch nach dem Abschluss des Baus plane ich die Homepage weiter am Leben zu erhalten. Dann mit Erfahrungsberichten zur Technik, Photovoltaik einerseits und mit den Bereichen Kunst, Architektur, Einrichten, Kochen und Garten andererseits.

Im August wandelte sich DomusDiana von einer Hülle zu einem Haus. Im Juli wurde die Gebäudehülle und das Dach aus Beton erstellt und im August wurden die Fenster eingesetzt und das Haus geschlossen und heimliger gemacht.

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Bei meinem Besuch am 8. August 2026 waren die ersten Kabelschächte in die Backsteinwände gefräst. Im Obergeschoss war bereits der Spülkasten im Gäste WC eingebaut. Auch sah man die ersten Frisch- und vor allem Abwasserrohre montiert, erstere aus Metall, letztere aus schwarzem Plastik. In der Garage werden diese zum Teil sichtbar bleiben. Es waren noch ein paar Stützen für die Decken vorhanden, aber sehr viel weniger als im Vormonat. Der Raum wurde erlebbar. Wo früher ein Wald von Säulen stand, kann man sich jetzt viel freier bewegen und die Atmosphäre spüren.

An den Wänden hingen Pläne, teils noch nicht gesehene wie die vom Sanitär. Aber am Ende des Baus werde ich einen Ordner und USB Stick mit allen Unterlagen erhalten.

Im Technikraum war ein neuer Boden gelegt. Dieser fühlte sich irgendwie falsch an. Im Video spreche ich von einer gewissen Weichheit. Mein Gefühl war richtig, er bekam Risse und musste neu gemacht werden.

Auf dem Dach wurde eine Folie über dem Beton gelegt und mit Bitumen oder einer ähnlichen Substanz belegt.

Auch sass ich bei der Rückkehr noch kurz bei meinen Nachbarn zu einem Bier resp. Cola zusammen.

Am 09.08.2026 hatte ich einen Termin beim Architekten betreffend Bemusterung. Wir waren auf der Suche, nach einer passenden Farbe für die Fronten der Küchenmöbel. Die zusammen mit Farrow & Ball ausgesuchte Farbe gibt es nicht in einer fingerabdruckresistenten Variante. Die Bar und die Möbel im Hobbyraum und Windfang wurden bestimmt. Nach einem langen hin und her, habe ich mich entschieden, für die Küche und die Bar die gleiche Farbe zu verwenden.

Ich schaue gerne die Videos von Nick Lewis über Innenarchitektur an. Er ist keine Freund von fingerabdruckresistenten Küchenfronten. Mir gefällt aber das monolithische einer Küche ohne Griffe. Vielleicht hat er Recht, aber das wird wohl die Zukunft zeigen…

Wir mussten auch eine neue Geschirrwaschmaschine wählen, die Miele G27780 oder da diese ohne Griffe angeboten wird.

Pendent ist auch noch die Steinplatte der Küche und der Bar. Hier warte ich noch auf einen weiteren Termin mit dem Importeuer der Steinplatten.

Entscheide wurde auch getroffen für die Farben der Lamellen, der Markisen und der Klimaanlagegeräte. Letztere werden in den meisten Räumen schwarz, im Hobbyraum aber rot sein.

Auch beim Bodenbelag wurde im August ein Entscheid getroffen. Ursprünglich war geplant gewesen, dass dieser in allen Räumen identisch verbaut wird. Angeschaut hatten wir den doppo Purofino, aber der Plattenleger des Mosaiks, hat in den Nasszellen von einem Verwenden eines gestrichenen Estrichs abgeraten. Somit werden dort Keramikplatten eingesetzt.

Beim Boden wurde dann auch auf ein anderes Produkt, dem Naturofloor gewechselt. Dieser hat den Vorteil, auch in Schwarz angeboten zu werden, im Gegensatz zum Purofino, welcher nur zwei Varianten Anthrazit hatte. Ich machte noch einen Besuch in einer Bäderausstellung, wo ich mir das neue Produkt anschauen konnte.

Ursprünglich war geplant, dass alle Böden aus dem gleichen Material bestehen würden. Die Wasserdichte der Installation vom Mosaik mit dem gestrichenen Estrich konnte jedoch nicht garantiert werden, so dass wir zwei Materialien verwenden müssen.

Das Schwarz des Bodens passt gut zu dem Weiss der Fenster, der Fussleiste, den USM Möbeln und ich hoffe, der Boden macht die Farbe an den Wänden intensiver. Der Hauptgrund war aber die passive Solarenergienutzung im Winter. Wenn die Sonne tief steht, soll jeder Strahl der Sonne im Boden als Wärme gespeichert werden.

Es wurde auch noch entschieden, gewisse Wände zu verstärken, damit über 25 Kilogramm schwere Bilder aufgehängt werden können. Dies betrifft natürlich nicht die Wände aus Beton.

Ein Verzicht gab es bei den Fledermauskästen. Ich wollten diesen kleinen Säugern in den Wänden Boxen einrichten, in welchen diese leben können. Die im Kanton zuständige Person hatte ich angeschrieben, aber nie eine Antwort erhalten. Ich muss meine Energie sparsam einsetzen und somit lass ich dieses Projekt fallen.

Wie so häufig waren auch Mehrkosten ein Thema. Diese waren teilweise durch meine Wünsche entstanden, andererseits waren beim Kostenvoranschlag seitens des Architekten gewisse Positionen vergessen gegangen. Ich hatte noch eine Besprechung mit einer Person, welche mir Unterstützung bei der Finanzierung versprochen hatte. Erwartungsgemäss war es leider nur heisse Luft und ich hätte meinem Bauchgefühl folgen sollen, und das Angebot ablehnen sollen. Es war die Erniedrigung einfach nicht Wert.

Ob es eine Regenwassernutzung noch geben wird, ist unklar. Wir werden dieses Thema mit den Umgebungsarbeiten verbinden.

Bis zum 15. August 2026 hat sich nicht viel verändert. Aber am 23. waren schon viele der Fenster montiert. Auch auf dem Dach war der Schornsteinkopf des Kamins und der Kopf der Lüftungsanlage montiert. Es war ein wunderschöner Tag und wie auf dem Video erkennbar ist, ist auch auf dem Dach im Norden mit viel Sonnenstrahlen zu rechnen, so dass zu einem späteren Zeitpunkt noch mehr Solarzellen montiert werden können.

Ich trainiere im Indigo Fitnesszentrum in Basel, welches sich im 8. und 9. Stock befindet. Von dort sieht man über die Dächer Basels und erkennt, dass ein grosser Teil der Solarzellen recht flach montiert sind. Oftmals wie ein Zelt, nach zwei Seiten abfallend. Ich gehe davon aus, dass dies gemacht wird, um den Regen abliessen zu lassen, nicht um höhere Wirkungsgrade zu erreichen.

Bei meinem letzten Besuch am 30. August 2026 war das Vordach im Süden, welches auch Holz gefertigt wurde und dem sommerlichen Sonnenschutz dient, zum Teil montiert. Man erkennt auch dass die Betonwände aussen noch mit einer Schicht von rund 20 cm bedeckt werden.

Auch wurde im August die zweite Türöffnung vom Windfang in den Windbereich geschlossen. Das Haus wurde so konzipiert, dass es recht einfach in zwei getrennte Wohneinheiten aufgeteilt werden könnte. Vom Windfang würde die rechte Türöffnung dann ins Untergeschoss führen und die linke ins Obergeschoss. Mit wenigen Eingriffen entstünden dann zwei Wohnungen, welche voneinander recht unabhängig wären.

Es fehlen noch Fenster. Der Roboter, welcher für die Montage eingesetzt war zusammengebrochen und der Ersatz / die Reparatur dauert doch eine gewisse Zeit. Die schweren Fenster lassen sich ohne diese nicht montieren. Ich würde gerne das Gewicht dieser dreifachverglasten Fenster kennen. Was mir auch sehr gut gefällt, ist die Farbe der Fensterrahmen aussen, in einem matten grün.

Was mich überrascht hat, war dass die Fenster auf der Baustelle zusammengebaut werden. Ich war davon ausgegangen, dass diese in einer Fabrik hergestellt würden und dann schnell montiert werden.

Zuerst wird die Laibung vorbereitet und der Rahmen eingesetzt. In diesen wird das Fensterglas eingesetzt und dann der Rahmen geschlossen. Ich bin überfragt, wie der leichte Rahmen das schwere Glas tragen kann. Aber ich vertraue den Experten.

Die Arbeiter hatten bereits mit dem Verputzen angefangen. Im Technikraum wurde die Decke bereits mit Holzwolle-Leichtbauplatten isoliert, dies da oberhalb dieses Raumes die Garage liegt, welche selber nicht gross isoliert ist.

Auf dem Weg nach Hause, kam ich mit einem weiteren Nachbarn ins Gespräch. Er erzählte mir, dass beim Aushub ein Stein aus der Grube gerollt sei und eine kleine Delle in sein Haus geschlagen habe. Der Bauarbeiter sei dem Stein nachgerannt und hätte sich hundert Male entschuldigt. Der Hausbesitzer habe die Reparatur selber vornehmen können und hat die Baufirma gelobt.

Die freundlichen Nachbarn, die Ruhe, die Möglichkeit meine Bilder zu sehen, kochen und einladen zu können sowie die Aussicht sind die Punkte, auf welche ich mich am meisten freue.

Im September werde ich den Hypothekarvertrag abschliessen, da die Eigenmittel mehrheitlich aufgebraucht sind und der September der teuerste Monat des Projekts sein wird. Die Festhypothek für meine Wohnung läuft Ende Jahr aus und läuft als variable Hypothek weiter.

Ich tendiere zu einer 10 jährigen Festhypothek für einen grossen Teil. Eine zweite Hypothek wird für die Zeit bis zum Verkauf der Wohnung benötigt.

Es sieht momentan so aus, dass ich weder Wertschriften verkaufen muss, noch das Kapital der 3. Säule beziehen muss. Ob ich dieses Jahr noch in die Pensionskasse einzahle, kann ich nicht sagen. Ich glaube eher nicht, da ich noch am Überlegen bin, ob ich ein Auto kaufe oder für bis zu zwei Jahre miete. Ursprünglich tendierte ich zu einem Hybrid, wie dem Toyota RAV4, aber ich schätze, dass ein BEV, ein rein elektrisches Fahrzeug die bessere Lösung ist.

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