Update September 2026

Es ist schon recht spät wenn ich dieses Update poste. Dem 18. Oktober 2026 um genau zu sein. Ich hatte mir auch schon überlegt, September und Oktober zusammen zu fassen, aber September war schon wichtig genug, einen eigenen Artikel zu erahlten.

Finanzierung

Die Finanzierung war das letzte Thema im letzten Beitrag und das erste in diesem. Ich hatte erwähnt, dass der September der teuerste Monat sein würde. Das wurde so kommuniziert, war aber nicht der Fall. Rund 125’000.00, etwa ein Drittel des erwartenden.

Ich gehe davon aus, dass viele Rechnungen liegen geblieben sind, da der Bauleiter in den Ferien war und er sie visiert bevor er mir sie zur Zahlung frei gibt. Ohne die Kosten des Bodens bin ich im siebenstelligen Bereich der bezahlten Rechnungen.

Im September habe ich mich entschieden, eine zehnjährige Hypothek zu 2 Prozent abzuschliessen. Ich hatte lange auch mit einer SARON geliebäugelt, aber mich (als guter Schweizer) für die konservative, teurere Variante entschieden…

Eigentlich hätte die Unterzeichnung im September stattfinden sollen, aber das ist noch nicht passiert.

Kunstversicherung und Einlagerung

Ein anderes, ebenfalls noch nicht abgeschlossenes Thema, ist die Kunstversicherung. Ich habe mich entschieden, die Kunstwerke versichern zu lassen. Dies geht leider nicht mehr im Rahmen der Hausratversicherung. Ich habe zwei Offerten erhalten, die in sich sehr ähnlich sind und werde mich wohl im Oktober entscheiden.

Auch werde ich im Oktober einen Teil meiner Sachen in ein Lager verbringen lassen, damit ich mehr Raum habe, richtig aufzuräumen, einzupacken und zu entsorgen. Dazu aber mehr im nächsten Beitrag.

Verner Panton

Wenn der Verlag Taschen ein Buch über 1000 Stühle publiziert und eines seiner Werke aufs Titelbild schafft, hat man wohl den Zenit erreicht. Klar habe ich den Panton Chair von Verner Panton schon gekannt, auch wenn ich den Stuhl wohl nicht benennen konnte.

Wohnbedarf hatte zu einem Abend über den Designer eingeladen. Ich bin mit einer Freundin hingegangen und habe auch Christian Blaser, meinen Architekten, getroffen und wir haben uns im Anschluss des Vortrags auch noch länger unterhalten.

Was mir ebenfalls neu war, ist dass Verner Panton über Jahre in Basel und Binningen gelebt hat. Es ist schade, dass sein Werk zum grossen Teil nicht bewahrt werden konnte. Es ist in vielen Teilen ein Produkt seiner Zeit und entspricht nicht immer dem heutigen Zeitgeschmack. Der Panton Chair hingegen ist vielleicht nicht zeitlos, aber ich kann mir gut vorstellen, ihn in DomusDiana zu integrieren.

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Fortschritte

Im Juli 2026 wurde das Dach aus Beton fertig gestellt und mit einer Folie abgedichtet. Im August wurde auf diesem dann eine Struktur aus Holz und Steinwolle (Flumroc) errichtet. Auch wurde das Vordach im Süden in diesem System erstellt. Ich ging davon aus, dass diese Arbeiten im September abgeschlossen sein würden, aber da lag ich falsch. Auf diesem Aufbau wird noch eine Abdeckung aus Blech kommen und darauf die Photovoltaik-Anlage montiert.

Das Gartenhaus nimmt schon auch recht stark Form an. Hätte ich gewusst, wie massiv dieses gebaut wird, hätte ich darunter den Luftschutzkeller verbaut…

Auch sind grosse Fortschritte bei der Einfahrt gemacht worden. Es ist schade, dass vieles davon unsichtbar bleiben wird, da sich die Handwerker sehr grosse Mühe gegeben haben, ein schönes Produkt zu schaffen. Gleiches kann man auch über das Blumenbeet sagen, welches sich zwischen der Einfahrt der Garage und dem Zugang zum Haus befindet. Sehr gross, sehr stabil und sichtbar.

Auch wurden die letzten Fenster montiert. Es gibt noch ein paar kleinere Arbeiten, aber im Grossen und Ganzen ist dieses Kapitel abgeschlossen. Am Anfang des Prozesses ist die Garagentür. Hier wurden die Führungsschienen und der Abschluss zum Boden montiert aber die Tür ist noch nicht da.

Innenwände

Hier ist diesen Monat am Meisten gearbeitet worden. Zumindest die sichtbarsten Veränderungen.

Ich hatte auf den Plänen schon gesehen, dass Wände in unterschiedlichen Schattierungen eingezeichnet waren. Was mir nicht bewusst war, ist dass neben den bekannten Backsteinwänden auch Trockenbauwände verwendet würden.

Trockenbauwände werden, wie der Name es andeutet, aus trockenen Materialien gebaut. Auf Mörtel, Beton und Lehm wird verzichtet.

Auf ein Rahmen aus Metallprofilen werden Gipsfaserplatten verschraubt und die Zwischenräume werden mit Mineralwolle gefüllt. Die Abstände zwischen den Metallprofilen beträgt oft 62.5 cm. Dies hat zur Folge, dass die Standard Gipsfaserplatten dreifach verschraubt werden. Die Gipsfaserplatten werden in den Badezimmern durch spezielle Varianten ersetzt und übereinander montiert. Bei mir scheinen insgesamt fünf Platten verschraubt zu werden, eine Seite hat zwei, die andere drei. Anschliessend werden diese vergipst.

Die Installationswände in den Badezimmern werden sehr ähnlich gebaut. Diese Ausbauform bringt die Zu- und Abwasserleitungen aus den normalen Wänden herausgenommen. Zwar macht es den Raum kleiner, versteckt dafür den Spülkasten und bietet eine Ablage und entkoppelt die Rohre akustisch von den Wänden. Im September wurden mit diesen angefangen, aber fertig gestellt wurden sie erst im Oktober.

Auch haben die Gipserarbeiten im restlichen Bereich begonnen. Das hat das Haus schon sehr viel wohnlicher gemacht. Ich möchte nicht in einem Raum leben, wo Beton-Wände dominieren.

Ein Thema war auch die Wand zwischen dem Wohnzimmer und der Treppe. Es gab Diskussionen, auf diese zu verzichten und stattdessen ein Geländer aus Glas zu montieren. Dafür sprachen, dass der Raum grösser gewirkt hätte und der Blick vom Eingang nach Süden offener gewesen wäre.

Nachteilig waren die höheren Kosten und der Verlust einer Wand für Bilder. Entscheidend war aber ein anderer Grund. Ich bin der Meinung, dass die Trennung mehr Ruhe ins Wohnzimmer bringt. Es gibt einen Trend, die Treppe als Teil des Wohnraums zu präsentieren, ich finde eine Trennung der beiden Zwecke aber sinnvoll.

Sonstiges

Weitere Arbeiten fanden auch im Bereich der Lüftung statt. Die Komfortlüftung mit Wärmetauscher hat eine Aussenluftansaugung welche sich im Westen, nahe des Firsts befindet. Die Abluft wird über das Dach abgeführt. Diese Öffnungen wurden mit der Komfortlüftung verbunden und isoliert.

Wenn ich die Pläne richtig verstehe, gibt es im Obergeschoss Abluft im Bad, im WC und im Reduit und Zuluft im Wohnzimmer. Im Untergeschoss haben die Technik, das Bad, die Dusche und der Hobbyraum eine Abluft und die Technik, das Schlafzimmer, die Bar und der Hobbyraum eine Zuluft.

Was mich ein wenig überrascht, ist dass im Obergeschoss nur rund ein Drittel der Luft ausgetauscht wird als im Untergeschoss. Die Ventilation im Hobbyraum im Untergeschoss hat mehr Leistung, als das ganze Obergeschoss. Ich habe den Bauleiter gefragt, ob das so stimmen könne und er hat versucht mich zu beruhigen. Voll gelungen ist es ihm aber nicht, wenn ich ehrlich bin, aber ich habe auch eine Tendenz mir Sorgen zu machen und alles mehrfach zu hinterfragen.

Auch unklar ist mir, ob der Luftstrom ständig ist oder ob er den Umständen angepasst wird. Ich meinte, dass CO2 Sensoren in jedem Raum vorhanden sind und diese über das die Werte über das Loxone System auch gesammelt werden. Ich hoffe, dass hier eine Steuerung der Lüftung erfolgt. Gut wäre auch ein System welches in der Dusche oder in den WCs die Absaugleistung erhöhen kann.

Ein kleineres Thema war die Lagerung von Brennholz. Ein Teil sollte im Innern gelagert werden, da kaltes Holz schlechter brennt. Der Rest soll unter dem Balkon auf der Terrasse im Osten gelagert werden.

Wieder aufgetaucht ist die Frage nach einer Regenwassernutzung. Abgelehnt habe ich die Variante Fass. Aber ob nicht doch noch ein Tank in den Garten kommt, ist noch unklar. Dieser könnte auch mit der Bewässerungsanlage verbunden werden.

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Verbindungen

Wir hatten hier ja bereits gesehen, wie viele Kabelkanäle in die Betonwände, -decken und -böden verbaut wurden. Diese wurden in diesen Wochen mit Kabeln gefüllt. Auch die fünf Klimageräte der Klimaanlagen erhielten ihre Verbindungen zum Aussengerät.

Auch die beiden Kästen für die Verteilung der Bodenheizung wurden montiert und die ersten Warm- und Kaltwasserleitungen verlegt. Die Abwasserleitungen wurden wohl bereits im August verlegt.

Zukunft

Weitere Themen waren die Aufrichte, ein Fest mit den Handwerkern. Traditionell symbolisiert die Aufrichte das Ende des Rohbaus.

Ursprünglich wollte ich die Aufrichte mit den Handwerkern und Freunden feiern, mir wurde aber empfohlen, diese beiden Events zu trennen. Ich soll die Aufrichte lieber am Mittag machen, damit die Handwerker abends auch zu ihren Familien kommen.

Da mein Geburtstag nächstes Jahr an einem Freitag ist, werde ich dann wohl ein grösseres Event mit den Nachbarn und Freunden planen.

Den Wechsel ins nächste Jahr möchte ich mit einer kleinen Zeremonie in Liesberg feiern. Vielleicht übernachte ich auch zum ersten Mal dort, im Schlafsack, auf einer Matte. Dieses Jahr möchte ich auch noch eine kleinere Feier mit Freunden machen. Gedanken habe ich schon, aber Pläne noch nicht.

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