Update Dezember 2025

Finanzen

Der Preis von Domus Diana hat sich nochmals erhöht. Dies wurde jedoch immer gut kommuniziert. Eine Erhöhung der Hypothek ist jedoch nicht notwendig. Im Gegenteil, ich erwarte eine Höhe der Hypothek wie ich sie für die Eigentumswohnung habe.

Erreicht wurde dies einerseits durch den Verkauf von rund der Hälfte meiner Aktien. Wie Warren Buffet befürchte ich einen Crash der KI-Blase. Andererseits werde ich einen grösseren Teil meiner Säule 3a einsetzen. Ich hatte hier den Fehler gemacht, diese zu lange bei einer Bank zu investieren…

Ein Verkauf von Wertpapieren war ursprünglich nicht geplant. Ich habe mich in den letzten Monaten vermehrt mit meiner Pensionierung beschäftigt. Dabei wurde es mir immer wichtiger, eine geringe Hypothek bei der Pensionierung zu haben. Unterstützt wurde dieser Gedanke auch durch die Abschaffung des Eigenmietwerts und der Gedanke an eine Frühpensionierung.

Meine ersten Wertschriften habe ich vor 25 Jahren gekauft. Dies waren vor allem Aktien Schweizer Unternehmen. Vor 18 Jahren habe ich meine dritte Säule mit ETFs ergänzt. Vor vier Jahren habe ich die meisten Aktien verkauft und bin in ETFs eingestiegen. Dieses Jahr habe ich die letzten Einzelaktien verkauft und halte nur noch ETFs.

Von den 25 Jahren war ich 10 Jahren im Minus. Ich habe in den meisten Jahren Wertschriften gekauft. Nur im Jahr 2018, musste ich einen Teil meiner Aktien verkaufen, damit ich das Land in Liesberg kaufen konnte. Ohne die Erträge und Kursgewinne, hätte ich Domus Diana nicht in diesem Umfang bauen können.

Bauen heisst entscheiden

Auch wenn ich keine Updates geliefert habe ist seit April einiges passiert. Domus Diana lebt.

Den Termin bei Gaggenau für die Küchengeräte habe ich wahrgenommen. Die Geräte wurden ins Projekt genommen und fixiert. Als Bauherr muss man jedoch immer alles prüfen. Zum Beispiel wurde der falsche Steamer auf die Liste genommen, von Seiten Gaggenau, der ohne Wasseranschluss. Zum Glück habe ich das rechtzeitig entdeckt.

Gaggenau hat eine neue Produktelinie lanciert. Der EB 333 wird seit 1986 produziert. Er wurde vor 20 Jahren modernisiert aber unterscheidet sich von den neuen Produkten. Ich hätte gerne den neuen Kühlschrank gewählt, der Edelstahl im Innern strahl schon Eleganz aus. Aber dass er um den Faktor 10 teurer ist, kann ich nicht ignorieren. Seine schlechte Energieklasse vielleicht noch eher.

Beim Boden haben ich mich für den doppo Purfino entschieden, einen gestrichenen Estrich in dunkler Farbe. Es war geplant, diesen Boden überall einzusetzen, aber er scheint nicht den Schweizer Richtlinien für die Verwendung im Bad zu passen. Bauen bedeutet auch flexibel zu sein.

Bauen bedeutet auch Verzicht

Teils wegen Vorschriften aber auch was als machbar angesehen wird. Spezialwünsche kann man wohl haben, die Frage stellt sich, ob man die Mehrkosten auch tragen will.

  • Die Fenster und Türen gehen nach Innen auf.
  • Eine freistehende Badewanne liess sich nicht realisieren.
  • Die Joulia Rinne liess sich nicht installieren, da der Boden so dünn ist. Dafür habe ich eine grosse Deckenhöhe.

Bauen heisst, Kompromisse einzugehen.

Die Sanitär-Pläne wurden Ende April 2024 abgesegnet. Im Mai wurden die Fenster nach Osten fixiert. Auch wurden die Elektro-Planung und der Ofen besprochen. Ich wollte einen wasserführenden Ofen. Mit diesem wäre ein Teil der Verbrennungswärme direkt in den Raum abgestrahlt worden und der Rest ins zentrale Heizsystem geflossen. Leider konnte keine passende Lösung gefunden werden. Die Anlagen sind rar und komplex und wir konnten keinen lokalen Anbieter finden.

Gewählt habe ich das finnische Fabrikat von Tulikivi, der Pielinen Jokka 3G aus Speckstein. Dieser wird schon seit hunderten von Jahren im Ofenbau verwendet, da er ein hohes Wärmespeichervermögen hat und feuerfest ist. Auch mit der zusätzlichen Wärmespeichermasse, werde ich nicht das ganze Haus wärmen können, aber einen Beitrag dazu schon leisten. Ich freue mich schon ein Buch im flackenden Feuer lesen zu können.

Aber es muss auch gesagt werden, dass hier das Verfahren sehr langwierig war. Es kann nicht gesagt werden, dass die Kommunikation immer einfach war.

Im Juli 2025 wurde die Küche besprochen und die Treppe. Zudem wurde die Regenwassernutzung nochmals thematisiert. Ich hätte gerne das Regenwasser genutzt, um mit diesem den Garten zu bewässern. Ich hatte diesen Wunsch schon sehr früh geäussert, aber nicht intensiv genug. Leider liess sich dieses System nicht mehr ohne erhebliche Mehrkosten ins Projekt integrieren.

Der August war eher ruhig. Ich erhielt eine Offerte für die Klimaanlage, die aber kaum Details erhielt und zu teuer war. Ich habe hier um weitere Offerten gebeten aber noch keine erhalten. Diese sollten aber bald kommen. Als Bauherr ist man auch für die Finanzen verantwortlich. Es ist mir schon bewusst, dass die Anbieter nicht den ganzen Rabatt für die verbauten Geräte dem Kunden weitergeben. Aber wenn man im Internet die gleichen Klimaanlagen für die Hälfte der offerierten Preise findet, fühlt man sich doch ein wenig über den Tisch gezogen. Das Handwerk hat doch noch einen goldenen Boden…

Ende Monat wurde ich von der Architektin zum Bauleiter übergeben. Ein gutes Zeichen an sich, aber auch mit erhöhtem Aufwand für die Einarbeitung. September war wieder sehr intensiv.

Themen im September waren die Fassade, die Kunst an der Gebäudehülle, Photovoltaik, Küchengeräte, Klimaanlage, Beleuchtung, etc.

Wir hatten einen Termin bei Delta Light in Allschwil. Wir sind dort schon sehr weit gekommen. Das ursprüngliche Budget lag bei 15’000.00. Momentan sind wir beim Dreifachen. Dies weil ich nicht viele Lampen von der Wohnung ins Haus übernehmen werde. Ich habe vielleicht zwei, drei Lampen, die ich aus der Wohnung mitnehmen will. Ich werde versuchen im Januar 2026 zum Abschluss zu kommen.

Ohne auf Details eingehen zu wollen, ein weiteres Ärgernis hatte ich noch mit einer Firma. Ich hatte eine Frage zu einem Produkt aber die Antwort die ich erhielt war falsch. Zuerst verliess ich mich auf seine Falschaussage, aber nach Wochen fragte ich bei den zuständigen Behörden nach. Als ich Ihn nach auf seinen Fehler hingewiesen habe, gab es nicht mal eine Entschuldigung sondern mehr Falschaussagen. Auch von anderen Mitarbeitern im /cc wurde nicht interveniert. Schon ein wenig enttäuschend…

Für ein anderes Projekt habe ich zuerst einen lokalen Anbieter kontaktiert. Dieser hat aber nicht in der versprochenen Zeit reagiert. Also habe ich zwei weitere Anbieter kontaktiert. Von einem habe ich bis heute keine Reaktion erhalten. Ich wundere mich schon, man hört die Unternehmer in der Schweiz klagen, wie schlecht es ihnen geht, aber Kunden die sie aufsuchen, werden ignoriert. Zumindest ein Anbieter konnte im üblichen Rahmen eine Offerte liefern und hat den Zuschlag erhalten.

Im Oktober 2025 wurde die Photovoltaikanlage finalisiert. Der Baubeginn wurde auf Q1 2026 verschoben. Besprochen wurde die Garagentüre, der Sonnenschutz im Süden und das Geländer auf dem Balkon.

November war der Monat des Schliesssystems. Ursprünglich hatte ich ein mechatronisches System geplant. Dieses ist jedoch erheblich teurer, so dass ein rein mechanisches System gewählt wurde. Möglicherweise ein KESO 6000 oder 8000.

Neu wird es einen Lichtschacht ohne Licht geben. Statt einem Fenster wird dieser die Öffnung für die Kaminlüftung enthalten und das Aussengerät der Klimaanlage.

Auch habe ich im November den Auftrag für die PV-Anlage erteilt. Auch wurde ich auf weitere Mehrkosten hingewiesen. Einen Teil davon konnten wir verhindern. Der Rest wurde akzeptiert.

Der Bau soll im März 2026 beginnen. Im Juli 2025 hat es noch geheissen, dass wir im Dezember 2025 anfangen. Eine weitere Verspätung also von vier Monaten. Ich glaube nicht, dass ich der Auslöser dieser doch recht grossen Verspätung bin. Falls ja, hätte dies kommuniziert werden sollen. Ich bin zufrieden mit der Arbeit der Blaser Architekten. Das soll nicht falsch verstanden werden. Ein Hausbau ist ein sehr komplexes Unternehmen mit vielen Faktoren. Dies darf nicht unterschätzt werden. Die Unterlagen im Jahr 2025 füllen einen ganzen Bundesordner.

Zum Glück bin ich nicht auf die Einhaltung der Termine angewiesen. Fertig sollte DomusDiana im März 2027 sein.

Ende Monat fuhr ich noch nach Frankfurt zu Farrow and Ball um Ideen für die Farbgestaltung innen und aussen zu bekommen. Im Januar 2026 werden wir noch einen Online-Termin von mir, dem Bauleiter und Frau Frey haben.

Das linke Muster soll die Grundlage für den Kino-Raum sein. Ich liebe das Rectory Red und das dazu passende Hague Blue (auf dem Bild sieht es eher aus wie schwarz, aber es ist ein sehr dunkles Blau.

Im Dezember 2026 habe ich noch die Offerten Lüftung und Heizung geprüft. Auch hier haben die meisten Anbieter keine Details zu den Anlagen geliefert. Statt einfach einen Auftrag ohne diese Informationen zu geben, habe ich um die Lieferung dieser Angaben gebeten.

Ich hätte gerne die HKL vom gleichen Anbieter gehabt. HKL kurz für Heizung, Klima und Lüftung. Aber das scheint nicht üblich zu sein?

Diesen Monat wurde ich auch informiert, dass der gestrichene Estrich in den Bädern wohl nicht möglich ist. Bauen heisst flexibel zu sein. Mehr Details werde ich wohl im nächsten Jahr erhalten.

Auch wohl im nächsten Jahr wird die Verkleidung der Säulen am Fenster mit spiegelpoliertem Edelstahl besprochen. Ähnlich wie in der Villa Tugendhat realisiert ist. Dies würde gut zu den USM Möbeln passen.

Auch gibt es Fragen wegen der Sitzgelegenheit in der Dusche und zum Bau der Küche. Mir gefällt das Beispiel hier besser als der vorgeschlagene Klappstuhl. Letzere sehen immer aus wie im Spital…

Auch konnte der Auftrag an den Baumeister für den Rohbau 1 und den Aushub gegeben werden. Der wohl grösste Auftrag im ganzen Projekt im mittleren sechsstelligen Bereich. Und wohl auch die grösste Einzelrechnung die ich je bezahlen muss. Mehr als ich für meine Wohnung bezahlt habe.

Ich habe hier nicht jedes Detail erfasst, dazu fehlt mir die Zeit. Aber diese Aufstellung gibt einen guten Überblick, was in den letzten Monaten gelaufen ist.

Privates

2025 war ein gutes Jahr mit ein paar Schatten. Ein grosser Schatten, welcher ins 2026 wirken wird und Probleme mit meiner Gesundheit die ich wohl den Rest meines Lebens tragen werde.

Im April flog ich mit meinem Neffen Norwin für drei Wochen nach Ägypten wo ich in den ersten Tagen auch meine beste Freundin und ihre Familie traf. Im Mai besuchte ich Italien für ein paar Tage. Im Juni war ich auf der Art Basel. Im Juli beim Roxette Konzert.

Auf Wanderungen besuchte ich viele Teile der Schweiz. Zum Beispiel im Juni auf den Röti bei Solothurn, im Juli mit Übernachtung auf dem Faulhorn und Ende Monat mit Übernachtung auf den Creux du Van. Diese beiden Wanderungen will ich im 2026 wiederholen. Im August machte ich eine Wanderung vom Hohen Kasten, wo ich den letzten Bus verpasste und von einer Wanderin zum nächsten Bahnhof gefahren wurde. Von den 50 Veranstaltung, welche ich bei Meetup dieses Jahr organisiert habe, waren wohl 40 Wanderungen. Auf rund zehn war ich alleine.

Wie sich das nächste Jahr entwickeln wird, weiss ich nicht. Ein Schatten hängt, aber grundsätzlich bin ich zuversichtlich. Ferien habe ich keine geplant. Einerseits möchte ich sparen und andererseits beim Hausbau präsent sein. Ich plane auch mehr Sport zu treiben. Seit ein paar Wochen bin ich Mitglied einer Lauf-Gruppe. Auch möchte ich einer anderen Gruppe beitreten um auch einen zweiten Tag zu haben. Ich überlege mir auch, einem Fitness-Center beizutreten. Vor allem die Pilates- und Yogakurse interessieren mich.

Geplant sind ein, zwei Tage rennen, ein, zwei Tage wandern und zwei bis drei Tage Kurse / Krafttraining.

Abschluss

Hier noch ein letztes Farbmuster. Unter die beiden Farben für das Dach (ich muss mich noch für eine der beiden Varianten entscheiden. Oben drei Farben für die Innenräume.